Nathalie Bernard gewinnt die 5. Ausgabe des Chateaubriand-Preises für Mittelschüler
Der Chateaubriand-Preis für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I hat erneut mit seiner Dynamik und seinem Engagement für die Literatur begeistert. In seiner fünften Auflage wurde der Preis an Nathalie Bernard für ihr Werk „Der Wächter des Waldes“, erschienen bei Thierry Magnier, verliehen. Dieser Preis, ein Symbol der Anerkennung und Wertschätzung für Kinderliteratur, gewinnt 2025 eine besondere Bedeutung, da er sich einem breiteren Publikum öffnet: Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I aus verschiedenen französischsprachigen Schulen.
Der Chateaubriand-Preis: Eine Institution in ständiger Weiterentwicklung
Der 1987 vom Départementrat Hauts-de-Seine ins Leben gerufene Chateaubriand-Preis hat die Förderung literarischen und historischen Schaffens zum Ziel. Jedes Jahr zeichnet er Werke aus, die sich mit Geschichte, Literatur oder Themen des kulturellen Erbes befassen. 2025 erweiterte der Prix des Collégiens (Preis für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe II) seinen Kreis und bezog französischsprachige Schulen in den Ländern mit ein, in denen Chateaubriand als Botschafter tätig war. Diese Initiative ermöglicht es Schülerinnen und Schülern, in andere Kulturen einzutauchen und verschiedene Zugänge zur Literatur zu entdecken. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, zwei Romane zu lesen, bevor sie für ihren Favoriten abstimmen. In diesem Jahr konkurrierten „La Gardienne de la forêt“ (Die Hüterin des Waldes) und „Le Souffle du puma“ (Der Atem des Pumas) von Laurine Roux. Der Weg zur Preisverleihung ist bereichernd: Die Schülerinnen und Schüler nehmen an Schreibworkshops teil, treffen Autoren und diskutieren über die Bücher. All diese Begegnungen sind von unschätzbarem Wert, da sie ihr kritisches Denken und ihre analytischen Fähigkeiten fördern. Hier ist ein Überblick über die wichtigsten Schritte des Programms:
Lesen ausgewählter Werke
- Workshops zum Schreiben und zur Literaturanalyse
- Treffen mit Autoren
- Besuch des Hauses Chateaubriand
- Preisverleihung
- Schule
| Klasse | Thomas-Mazaryk-Mittelschule |
|---|---|
| 7. Klasse | Pierre-Brossolette-Mittelschule |
| 6. Klasse | Les-Ormeaux-Mittelschule |
| 9. Klasse | Saint-Justin-Mittelschule in Levallois-Perret |
| 9. Klasse | Chateaubriand-Gymnasium in Rom |
| 7. Klasse | Die Preisverleihung fand im Mai statt. Die Veranstaltung zieht jedes Jahr zahlreiche Besucher an und unterstreicht die Bedeutung des Lesens für die Bildung junger Menschen. Im Rahmen dieser Veranstaltung hatten die Schüler nicht nur die Gelegenheit, Nathalie Bernard persönlich kennenzulernen, sondern auch eine illustrierte Ausgabe von Chateaubriands erstem Roman „Atala“ zu erhalten. Dies verdeutlichte die Verbindung zwischen dem Werk des Schriftstellers und der heutigen Jugend. |
https://www.youtube.com/watch?v=dCUeviJjZC0Nathalie Bernard und ihre literarische Karriere
Sur le meme sujet
Die Handlung von „Der Wächter des Waldes“ entführt die Leser in eine Welt, in der die Natur sowohl Zuflucht als auch Schauplatz ökologischer Krisen ist. Junge Leser werden angeregt, über ihren eigenen Einfluss auf die Umwelt nachzudenken, während sie die Abenteuer einer charismatischen Figur verfolgen. Dieses Werk ist das Ergebnis der detaillierten und gründlichen Recherche der Autorin zu den behandelten Themen. Sie nahm außerdem an verschiedenen Workshops und Konferenzen teil und teilte dort ihre Erfahrungen und ihren Schreibstil. Dies unterstreicht die Bedeutung von Kultur im Leben junger Menschen, insbesondere durch praktische Elemente wie die Recherche zu aktuellen Themen. Begegnungen mit Experten aus Ökologie und Literatur Eine Verbindung zwischen Fiktion und RealitätDie Auszeichnung für Nathalie Bernard ist weit mehr als eine literarische Ehrung. Sie ermutigt junge Autorinnen und Autoren, ihre Leidenschaften weiter zu verfolgen und ihre kreative Stimme zu entwickeln. Mit diesem Preis inspiriert sie auch andere Jugendliche zum Schreiben und Lesen und zeigt ihnen, dass es möglich ist, sich durch fesselnde und bedeutungsvolle Geschichten Gehör zu verschaffen.
Werk Thema
- Zielgruppe
- Der Hüter des Waldes
- Ökologie und Abenteuer
Jugendliche
| Der Atem des Pumas | Abenteuer und kulturelle Entdeckung | Jugendliche |
|---|---|---|
| https://www.youtube.com/watch?v=lu1EUpSn6RM | Der Prozess der Schülerbeteiligung | Die Teilnahme am Chateaubriand-Preis ist mehr als nur Lesen; sie ist ein echter Prozess der Auseinandersetzung, der Schülerinnen und Schüler dazu anregt, über übergreifende Themen nachzudenken. Schülerinnen und Schüler der Mittelstufe sind während des gesamten Schuljahres aktiv beteiligt, sowohl durch praktische Aktivitäten als auch durch persönliche Reflexion. Lehrer spielen dabei eine entscheidende Rolle, indem sie die Schüler durch die Leitung von Diskussionen begleiten und ein Umfeld schaffen, das den Austausch fördert. |
| Diese Dynamik äußert sich in mehreren wichtigen Maßnahmen: | Diskussionen im Unterricht über die Themen der Bücher |
Sur le meme sujet
Organisation von literarischen Veranstaltungen zur Feier der Lektüren
Debatten fördern zudem das kritische Denken junger Menschen. Sie lernen, Argumente zu formulieren, anderen Standpunkten zuzuhören und ihre Meinungen zu verteidigen – unerlässliche Fähigkeiten in einer Welt, in der Kommunikation von größter Bedeutung ist. Jedes Jahr haben Schüler der Mittelstufe die Möglichkeit, renommierte Orte wie das Institut de France zu besuchen, wo sie mit Mitgliedern der Akademie in Kontakt treten und so ihre Erfahrung noch bereichern können. Die Bedeutung dieses interkulturellen und pädagogischen Dialogs wird durch Begegnungen mit renommierten Persönlichkeiten unterstrichen, von denen einige eng mit der Literatur verbunden sind, wie beispielsweise:
Lucien Bély – Akademie der Moral- und Politikwissenschaften
- Étienne Ghys – Akademie der Wissenschaften
- Dominique Michelet – Akademie der Schriften und Schönen Literatur
- Datum
Veranstaltung 18. März 2025Besuch im Institut de France
- 3. April 2025
- Treffen mit Étienne Ghys
- 29. April 2025
| Gespräch mit Lucien Bély | Die Wirkung des Chateaubriand-Preises auf Kultur und Bildung |
|---|---|
| Der Chateaubriand-Preis für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I spielt eine zentrale Rolle bei der Förderung der Literaturkultur junger Menschen. Er ermöglicht es ihnen konkret, eine echte Leidenschaft für das Lesen und Schreiben zu entwickeln. Neben dem spielerischen Aspekt regen die Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I zu Diskussionen über aktuelle Themen an und erweitern so ihr Verständnis für die Welt um sie herum. | |
| Die aus dieser Erfahrung gewonnenen Erkenntnisse gehen weit über das bloße Lesen hinaus. Die Studierenden lernen: | Texte eingehend zu analysieren |
| ein Bewusstsein für aktuelle Themen zu entwickeln | literaturbezogene Projekte zu konzipieren |
Sur le meme sujet
Die Jury, bestehend aus Akademikern und Literaturfachleuten, trägt maßgeblich zur Legitimität des Preises bei. Die Anwesenheit namhafter Gäste bei der Preisverleihung unterstreicht die Verbindung zwischen Bildung und Kultur und fördert die Wertschätzung des Schreibens. Durch die Einladung etablierter Autoren und die Präsentation studentischer Arbeiten inspiriert der Preis eine Generation angehender Schriftsteller und würdigt literarische Leistungen, die es verdienen, gefeiert zu werden. Darüber hinaus betont diese prestigeträchtige Zeremonie die essenzielle Wechselwirkung zwischen Bildung und Kultur. Sie bietet eine Plattform für:
Generationenaustausch Förderung innovativer Erzählformen Unterstützung literarischer Initiativen in der Gemeinde
Auswahlkriterien
- Bedeutung
- Literarische Qualität der Werke
- Wichtig für die Leseförderung
Engagement der Studierenden
- Förderung der persönlichen und kulturellen Entwicklung
- Behandlung aktueller Themen
- Vertiefung des Verständnisses der modernen Welt































Kommentar abschicken